Hey Markus,
ich komm nich nach Götingen, hab an dem WE Fortbildung in Köln. Aber Philipp
kommt... hat ja sonst an dem Wochenende nichts zu tun.. ich hab ja keine
Zeit ;)
Bist du am WE in Bonn? Ich mail Danny auch mal ebene... hätte echt lust, mal
wieder mit euch zu quatschen.
Vielleicht klappts ja,
liebe Grüße,
Nikola
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: retinayouth@...
[mailto:retinayouth@...]Im Auftrag von Markus Georg
Gesendet: Donnerstag, 14. September 2006 21:35
An: retinayouth@...
Betreff: [retinayouth] tunnel vision
Please find below an article about a new visual aid.
The text is in German but you will probably find information in English
under:
www.eri.harvard.edu
<http://www.eri.harvard.edu/faculty/peli/lab/videos/augmented/augmented.htm>
CU,
Markus
weitergeleitet von
Ihre Hilke Somm
Gerät erweitert peripheres Gesichtsfeld bei Patienten mit Tunnelblick
06.09.2006 - NEW YORK (Reuters Health) - Ein neuer Ansatz, der bei Patienten
mit stark eingeschränktem peripherem Gesichtsfeld eine größere visuelle
Wahrnehmung bietet, erlaubt eine raschere und genauere Erkennung von
Objekten außerhalb des Gesichtsfeldes. Darauf lassen Ergebnisse einer
Pilotstudie schließen.
Der Tunnelblick, der bei Erkrankungen wie Retinitis pigmentosa, Glaukom oder
Chorioideremie auftritt, beeinträchtige die Betroffenen in
Alltagssituationen, schreiben die Autoren der in der September-Ausgabe von
Investigative Ophthalmology and Visual Science erschienenen Studie. In der
Vergangenheit wurden umgekehrte Teleskope, divergente Linsen und andere
Hilfsmittel eingesetzt, um peripher gelegene Objekte in das eingeschränkte
Gesichtsfeld zu bringen, jedoch sind diese Hilfsmittel in der Praxis nur
begrenzt von Nutzen.
Der neue Ansatz, den Dr. Gang Luo und Dr. Eli Peli vom Schepens Eye Research
Institute an der Harvard Medical School in Boston beschreiben, wurden in
Zusammenarbeit mit der MicroOptical Corporation in Westwood, Massachusetts,
entwickelt. Dabei wird eine Miniaturkamera verwendet, die auf dem Bügel der
Brille von Betroffenen angebracht wird und einen verkleinerten Übersicht
eines erweiterten Gesichtsfeldes projiziert.
Das erweiterte Gesichtsfeld wird überlagernd auf dem transparenten
Brillenglas vor dem dominanten Patientenauge abgebildet. Die Wissenschaftler
testeten das Gerät an zwölf Patienten, deren horizontales binokulares
Gesichtsfeld zwischen sieben und 16 Grad lag.
Die Patienten erhielten eine kurze Trainingseinheit. Visuelle Suchaufgaben
wurden bewertet, bei denen die Patienten vor einem Bildschirm saßen, auf den
man außerhalb des jeweiligen normalen Gesichtsfeldes der Patienten visuelle
Ziele projizierte. Die Probanden begannen in der Mitte des Bildschirmes und
durften sowohl die Augen als auch den Kopf bewegen, um die Ziele zu finden
und zu identifizieren.
Die Ergebnisse waren "überraschend gut", berichtete Luo Reuters Health. "Die
Patienten haben uns positive Rückmeldungen gegeben, und sagten, sie hätten
sofort einen Unterschied zu ihrem eigenen natürlichen Gesichtsfeld bemerkt."
"Wir stellten fest, dass die Expansionsrate für die visuelle Suche fast
viermal höher war, wenn wir eine vierfache optische Verkleinerung anboten",
fügte er hinzu. Wurden akustische oder visuelle Hinweise auf Richtung und
Außermittigkeit der Ziele hinzugefügt, erhöhte sich die Geschwindigkeit, mit
der die Patienten die Ziele ausmachten.
Er und Peli hätten noch einen weiten Weg zu gehen, bis das Gerät klinisch
genutzt werden könne, fuhr Luo fort. "Unser nächster Schritt wird sein zu
untersuchen, ob Menschen ihren Abstand zu einem Hindernis abschätzen
können." Auf diese Weise können sie bestimmen, ob etwas auf ihrem Weg weit
entfernt ist, oder so nah, dass sie ausweichen müssen.
Luo und Peli wollen ihr Gerät außerdem unter normalen Bedingungen testen,
indem sie es Patienten für einen Monat zu Hause ausprobieren lassen, gefolgt
von weiteren Untersuchungen in Bezug auf Schnelligkeit und Genauigkeit.
Luo fügte hinzu: "Wir haben unter www.eri.harvard.edu
<http://www.eri.harvard.edu/faculty/peli/lab/videos/augmented/augmented.htm>
Simulations-Videos hinterlegt, die das Konzept des vergrößerten Sehvermögens
zeigen."
"Damit erhält man einen Eindruck wie es ist, wenn man dieses Gerät
einsetzt", sagte er.
Quelle. Investigative Ophthalmology and Visual Science 2006;47:4152-4159
(ac)
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