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slep_afrika · Slep - Transafrika
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immernoch (schon wieder) am mittelmeer   Message List  
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Fast ein Monat in Afrika, und immernoch am Mittelmeer. In Tunesien
vergeblich drei Tage auf Backes (MAN) bzw. Rentnerehepaar aus
Rosenheim (Unimog) gewartet und dann an der Libyschen Grenze ein
Schweizer Paar kennengelernt, die witzigerweise das Ticket fuer die
Faehre nur wegen Backes Stornierung erhalten haben und auf dieser die
Rosenheimer gesehen haben, und uns lebhaft von denen erzaehlt.
Die Einreise nach Libyen war entgegen allen vorherigen Aussagen kein
Problem (2 Stunden), und nach dem Schleimbackenland Tunesien ausserst
angenehm. Aber in Tunesien haben wir auch viele nette Leute
kennengelernt, es ist aber trotzdem kein Vergleich zu der hoeflichen
Zurueckhaltung der Libyer.
Mit den Schweizern sind wir in die Sahara gefahren, um erste
Pistenerfahrungen mit dem Bus zu sammeln. Und diese waren dann
ziemlich ernuechternd. Wegen flutschiger Viscokupplung und nicht
funktionierender Differentialsperre hinten, verwandelt sich der Bus
zu einem Einradgetriebenen Fahrzeug, welches sich in den Sand
eingraebt. Trotzdem haben wir dank des Landcruisers der Schweizer es
immerhin durch den weichen Sand bis zu den Mandaraseen geschafft, und
dort eine traumhafte Nacht in den Duenen verbracht. Der naechste
Versuch durch das suedliche Lybien am Krater des Waw an Namus vorbei
Richtung Al Kofrah zu gelangen, scheiterte dann allerdings. Da wir in
der ganzen Zeit kein einziges Fahrzeug getroffen haben, welches auch
unsere Route einschlagen wollte, fuhren wir weiter mit den Schweizern
zusammen nach Norden, um ueber den Grenzuebergang am Mittelmeer nach
Aegypten einzureisen. Bei diesem Grenzuebertritt hatten sogar die
Grenzer Mitleid mit uns, und luden uns nach 7 Stunden hin und
herlaufen zum Essen ein (You must be hungry!) - leider konnten wir da
keine fotos machen.
In Aegypten ist es offiziell verboten wild zu campen, Campingplaetze
gibt es aber auch kaum, so haben wir vorgestern aufgegeben bei der
Suche nach einem, der in unserer "Bibel" von "Papst Klaus Daerr"
(Durch Afrika) beschrieben war. Wir wollten dann einfach am Strand
parken, aber so einfach war das nicht: Der Strandbarbesizter und alle
seine Angestellten fuehlten sich persoenlich verantwortlich fuer uns,
und bestellten Polizeischutz. So sassen die ganze Nacht drei
rauchende bewaffnete finster blickende Maenner direkt vor unserer
Schiebetuer.
Gestern sind wir in Gizeh mit Blick auf die Pyramiden angekommen, und
bereiten uns auf die Fahrt durch den Sudan vor
(Autoreparieren/Waschen, zu McDonalds gehen, Vorraete einkaufren,
Faehre ueber den Stausee klarmachen, Aethiopien Visa verlaengern...).
Wir werden wohl noch ein bischen hierbleiben. Leo will auch unbedingt
noch die Pyramiden von innen und die in Klopapier eingwickkelten
Menschen sehen.

Bis dahin
Susanne Leo Elisa Peter




Mon Oct 22, 2001 4:50 pm

slep_afrika
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Fast ein Monat in Afrika, und immernoch am Mittelmeer. In Tunesien vergeblich drei Tage auf Backes (MAN) bzw. Rentnerehepaar aus Rosenheim (Unimog) gewartet...
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